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Wir gründen eine Schülerfirma und betreiben das Schulcafé
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„Route 66“
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1. Zu Beginn des Schuljahres 2011/12 suchen wir Schüler/innen aus den Jahrgangsstufen 7 – 9, die Interesse an der Gründung der Schülerfirma
zeigen. Insgesamt 12 Schüler melden sich und bei einem ersten Treffen
stellen wir unsere Idee vor. Die Schüler sammeln Ideen und Vorschläge
und bei dem nächsten Treffen konnte schon konkret geplant werden.
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| 2. Wir bilden die Arbeitsteams in der Firma: |
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Unser Marketingteam ist für die Werbung und Ausstattung zuständig. ( Plakate, Flyer, Preislisten )
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Das Einkaufsteam sorgt dafür, dass alle Lebensmittel frisch und rechtzeitig zur Verfügung stehen.
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Ein Verkaufsteam stellt die Getränke und Speisen her und bietet diese zu den Öffnungszeiten an!
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Zu den Aufgaben des Teams gehört auch die Betreuung des Getränkeautomaten, der vor dem Schulcafé steht. Dieser wir zweimal täglich beschickt.
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Zwei Jungs übernehmen die Abfallentsorgung.
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3. Wir steigen in die Erprobungsphase ein.
Um das Angebot im Schulcafé zu testen, werden Versuchsreihen mit dem Herstellen und Ausprobieren von Milchshakes, Cocktails, Hot Dogs usw. gestartet. Gemeinsam entscheidet das Team über das Angebot und errechnet die Preise. In der dritten Schulwoche wird das Schulcafé eröffnet und schon bald sind die beliebtesten und gewinnbringendsten Speisen und Getränke sowie die Preise ausgetestet. Das Schulcafé wird von Tag zu Tag besser angenommen.
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4. Wir gestalten das Schulcafé um.
Das gesamte Schülerteam war sich einig, dass der Raum ansprechender gestaltet werden soll. Die Teammitglieder beschließen folgende Veränderungen:
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| • Die Wände sollen in frischem Grün strahlen. |
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Die Eckbank überziehen wir mit einem modernen Stoff.
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Mit Collagen werden Tische, die Eingangstür, der Tresen und Bilder verschönert.
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Vorhänge werden passend zu dem Bezug der Eckbank aufgehängt .
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Viele fleißige Mitarbeiter haben durch all diese Veränderungen einen Raum geschaffen, indem sich alle wohlfühlen können und gerne aufhalten.
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5. Das Café läuft.
Mit bemerkenswerter Zuverlässigkeit kaufen die Schüler ein, halten die notwendigen Hygieneregeln ( schicke weinrote Kellnerschürze anziehen, Hände waschen, schwarze Kappe aufsetzen ) ein, stellen die Produkte her und verkaufen sie. Das Café wird gut angenommen und inzwischen sind wir aus den „roten Zahlen“ heraus – wir wären ein Vorbild für die freie Wirtschaft. Wir treffen uns einmal wöchentlich in der Pause zur Teamsitzung und reflektieren die Situation.
Die Teammitglieder sind so hoch motiviert, dass sie seit den Herbstferien auch während der Pause am Vormittag öffnen. So können alle Schüler – auch die Grundschüler – das Schulcafé nutzen. Auch für die nötige Disziplin im Schulcafé wird gesorgt. Wenn Gäste im Schulcafé den Boden beschmutzen oder benutzte Servietten auf den Tischen liegen lassen, werden sie angehalten, den Boden aufzukehren und ihren Müll zu entsorgen. Wer sich weigert erhält striktes Schulcaféverbot.
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6. Nachhaltiger Erwerb von Schlüsselqualifikationen
Durch den selbständigen Betrieb des Schülercafès werden Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Problemlösungs-und Konfliktfähigkeit, Genauigkeit, Pünktlichkeit, Ausdauer und Zuverlässigkeit ständig trainiert. Außerdem wird Wert gelegt auf ein ordentliches äußeres Erscheinungsbild und auf Umgangsformen zwischen den Teammitgliedern und den Kunden des Cafès. In der Gestaltung des Raumes und des saisonalen Angebotes ist Fantasie und Eigeninitiative gefragt.
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7. Mitglieder der Schülerfirma
Brader Ivana 9a, Mahler Sarah 9a, Duman Irem 9a, Slifka Michael 9a, Ramadani Arbenita 9a, Kittler Mara 9a, Kicmari Merita 9a, Perkovi´c Ivana 8a, Demmeler Manuel 8b, Kutter Alexander 8b, Braun Leon 7a, Widiker Daniel 7a
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| Betreuende Lehrkräfte: Fr. Colletto-Hoffmann, Fr. Böckle |