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Ausflug der Schulsanitäter (Gruppe: Fortgeschrittene) nach Kempten

zur Besichtigung des Rettungshubschraubers Christoph 17

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Nachdem Herr Böckh bei einer Voranfrage sofort „grünes Licht“ für unser Vorhaben gegeben hatte, stürzte sich die Schulsanitätsgruppe in die detaillierte Planung.

Die Kinder verfassten ein Schreiben (mit adressiertem Rückantwort-Kuvert) an das Team der Luftretter mit der Anfrage,  ob es möglich wäre, einen Besichtigungstermin zu vereinbaren. So war die Freude riesengroß, als bereits wenige Tage später eine Zusage für Dienstag, den 8.7.2008 kam.

Die Elternbriefe wie auch die Informationsschreiben an die entsprechenden Klassenlehrer wurden von den Buben und Mädchen selbst erstellt und von Hand geschrieben! Jetzt mussten nur noch Zugverbindungen, der Fahrpreis und die Busverbindungen in Kempten erkundet werden.

Nach reibungsloser Anfahrt machten wir im Park der Robert-Weixler-Klinik ausgiebig Brotzeit, um für die Besichtigung gestärkt zu sein.
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Wir hatten Glück: Der Hubschrauber war bei unserer Ankunft an der Station und musste auch während unseres Besuchs keinen Einsatz fliegen, sodass wir ausgiebig Zeit zum Schauen und Fragen stellen hatten. Die vorsorglich mitgebrachten Reisespiele (um eventuelle Wartezeiten zu überbrücken) konnten in den Rucksäcken bleiben!

Der Hubschrauber stand auf einer fahrbaren Plattform im Hangar (zum Schutz vor Hitze, Schnee, Sturm…)  und wurde vom Piloten auf Knopfdruck samt Plattform auf Schienen zum Start- und Landeplatz herausgefahren. Dies nutzten einige Schulsanitäter gleich als Mitfahrgelegenheit!
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Hier ein Blick durch die geöffnete Heckklappe auf die Patientenliege und Teile der Ausrüstung. Es ist sehr eng im Inneren des Hubschraubers. Jeder Zentimeter ist ausgenutzt.
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Der Rettungsassistent erläuterte uns ganz genau die Ausrüstungsgegenstände, medizinischen Geräte und die wichtigsten Medikamente (v.a. Narkosemittel). Kein Patient, der transportiert wird, bekommt von dem Flug etwas mit!
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Der Rettungshubschrauber Christoph 17 ist bei einem Einsatz mit drei Personen besetzt: dem Piloten, dem Rettungsassistenten und dem Notarzt, der hinten beim Patienten sitzt. Nach einer Alarmierung braucht diese Crew genau 2 Minuten bis zum Abflug! Auf den folgenden Bildern besteht die Mannschaft aus dem angehenden Piloten Stefan, seinem Rettungsassistenten Robin und dem Notarzt Bastian!
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Beim Schichtwechsel dürfen auch die anderen einmal Probe sitzen!
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Für alle technische Fragen rund um den Rettungshubschrauber stand uns der Pilot Rede und Antwort. Michael zeigt uns das „Ortungssystem“ für Drahtseile von Seilbahnen, die der Pilot mit bloßem Auge beim Fliegen nicht erkennen könnte.( Besonders wichtig bei der Bergrettung!)
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Mit einem herzlichen Dankeschön und einem kleinen Gastgeschenk verabschiedeten wir uns von den Luftrettern, die bei riskanten Einsätzen  auch ihr eigenes Leben für andere Menschen immer wieder  aufs Spiel setzen.
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Vor der Rückfahrt ließen wir den Tag noch auf einem Spielplatz in der Kemptener Innenstadt ausklingen.
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Dieser Ausflug war für uns alle ein ganz besonderes Erlebnis.

S.Schreier